Unsere Logistik im Konzern gliedert sich in die Logistiken der Marken und Regionen sowie der Werke und in die Volkswagen Logistics, die alle durch die Konzernlogistik koordiniert werden.
Konzernlogistik
Die Konzernlogistik hat eine zentral gestaltende und koordinierende Funktion für den Logistikprozess im Volkswagen Konzern. Sie gibt einen Handlungsrahmen vor, innerhalb dessen die Logistiken der Marken und Regionen sowie die Werklogistiken ihre jeweilige Einzeloptimierung betreiben. Das Ziel der Optimierung des Konzernergebnisses bestimmt den Handlungsrahmen.
Optimierung des Konzernergebnisses bedeutet: Realisierung einer hohen Liefertreue, einer marktgerechten Lieferzeit sowie einer hohen Flexibilität gegenüber den Kundenwünschen. Dafür müssen die Produktionsstätten nicht nur bedarfsgerecht mit Material versorgt werden, sondern auch alle Kostenreduzierungspotenziale genutzt werden.
Um dieses Ziel zu erreichen, übernimmt die Konzernlogistik Aufgaben in den Bereichen Vorserienlogistik für Plattformkaufteile, Programmplanung sowie im markenübergreifenden Bedarfs- und Kapazitätsmanagement bei Aggregaten und Gleichteilen.
Darüber hinaus vertritt sie die Logistik im Global und Forward Sourcing Prozess der Beschaffung und bearbeitet die Themen der internationalen Logistik.
Neben diesen Kernaufgaben initiiert und betreibt sie gemeinsam mit den Logistiken der Marken und Regionen konzernübergreifende Projekte, die insbesondere strategische Themenstellungen aufgreifen und vorantreiben.
Zentrallogistiken der Marken- und Regionen
Audi, Seat, Skoda, Volkswagen und Volkswagen Nutzfahrzeuge besitzen jeweils eigene Markenlogistiken beziehungsweise Logistikorganisationen auf Regionenebene (z.B. Region Südamerika). Diese nehmen werksübergreifende logistische Aufgaben wahr, übernehmen die Zusammenführung der logistischen Verantwortung innerhalb der Marke und stellen die kompetente fachliche Vertretung gegenüber dem Konzern sicher.
Eine Markenlogistik ist somit beispielsweise verantwortlich für die zentrale Programm- und Auftragsplanung und das Bedarfs- und Kapazitätsmanagement innerhalb der Marke zur Absicherung der Produktionsfähigkeit - die Pflege von Stammdaten für logistische Prozesse - die Wahrnehmung von Aufgaben der Vorseriensteuerung und -abwicklung sowie Unterstützung innerhalb des Produktmanagements - das CKD-Geschäft (CKD = Completely Knocked Down) - also die logistische Betreuung und Komponentenbelieferung von Produktionsstandorten in Übersee - die Unterstützung und Beratung der Werklogistiken, beispielsweise durch Erstellung von Logistikkonzepten oder die Durchführung von Projekten im Hinblick auf die zukünftige Gestaltung logistischer Prozesse und Systeme.
Als unternehmensbezogene Logistikorganisation achtet die Markenlogistik beziehungsweise Region auf logistische Qualitäts- und Leistungsbeiträge auf hohem Niveau und ein ausgewogenes Maß an Standardisierung in der logistischen Abwicklung. Hohe Lieferbereitschaft, hohe Liefertreue, ein wettbewerbsgerechtes Verhältnis von Logistikleistungen und Kosten und schließlich die Realisierung logistischer Effizienz gehören so zu ihren wesentlichen Zielgrößen.